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Studie für zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes

27.08.2020 | Forschung, Kommentare (0)

Der Abschlussbericht zum von der Aktion Mensch Stiftung geförderten Projekts „Wie macht man Teilhabe? – Inklusion durch Umbau der Angebote gemeinsam verwirklichen“ der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen wurde veröffentlicht. Das Projekt zeigt, dass eine Veränderung der Trägerlandschaft erfolgt.

Prof. Dr. Michael Opielka, Leiter des Instituts für Sozialökologie Siegburg und Professor für Sozialpolitik an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena veröffentlichte kürzlich, gemeinsam mit Magdalena Elisabeth Wißkirchen, ebenfalls Institut für Sozialökologie in Siegburg, den Abschlussbericht ihrer Evaluation des von der Aktion Mensch Stiftung geförderten Projekts „Wie macht man Teilhabe? – Inklusion durch Umbau der Angebote gemeinsam verwirklichen“der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen.

Mehr Ressourcen, Zeit und Geld

Das Projekt sollte die Ambulantisierung und personenzentrierte Ausrichtung der Eingliederungshilfe nach dem neuen Bundesteilhabegesetz unter Beteiligung der Menschen mit Beeinträchtigung für Menschen mit Beeinträchtigung erproben. Die Partizipation der primären Zielgruppe der Evaluation, der Menschen mit Beeinträchtigung, wird als positiv bewertet. Sie wurden eingebunden und es entstanden neue Mitgestaltungsmöglichkeiten.

Das Projekt zeigt, dass eine Veränderung der Trägerlandschaft erfolgt. Dies kann jedoch nur der Anfang des Transformationsprozesses sein. Weitere Schritte erfordern eine ganzheitliche Personenzentrierung in allen Lebensbereichen, das heißt die Integration und Ausweitung auf externe sozialräumliche und gesellschaftliche Akteure, sowie vielfältige Anreize, um diese Akteure zur Kooperation zu motivieren. Teilhabe braucht demnach mehr Ressourcen, Zeit und Geld.

Evaluation: So macht man Teilhabe

Die Studie steht in elektronischer Form zum Download und zur Bestellung in gedruckter Form als Paperback zur Verfügung.

Quelle: Ernst-Abbe-Hochschule Jena vom 03.07.2020

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