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Modellprogramm „Bildung braucht Sprache“ startet in Kitas und Grundschulen in NRW

11.09.2014 Kommentare (0)

Sprache ist ein Schlüssel für Bildungserfolg und Integration. Nach der jüngsten Reform des NRW-Kinderbildungsgesetzes stehen Kitas in der Pflicht, die Sprachentwicklung im Alltag zu fördern und zu dokumentieren. Die Kooperation mit Schulen ist wichtig, damit Kinder durchgängig und wirksam unterstützt werden. Doch wie gelingt die Zusammenarbeit? Konkrete Antworten darauf erarbeiten 16 Teams aus Kitas und Grundschulen im Rahmen des Modellprogramms „Bildung braucht Sprache“. Bei der feierlichen Auftaktveranstaltung in Düsseldorf kamen nun über hundert Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Bildungseinrichtungen zusammen.

„Sprache ist der Zugang zur Welt. Wenn wir die Sprachbildung verbessern wollen, brauchen wir kein Nebeneinander von neuen Maßnahmen, sondern ein Miteinander der Akteure und Institutionen“, sagt Dr. Heike Kahl, Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS). Zu den Gästen der Auftaktveranstaltung zählen Erzieher aus Kitas deshalb ebenso wie Lehrer, Staatssekretär Ludwig Hecke aus dem NRW-Schulministerium sowie Bernd Neuendorf, Staatssekretär im NRW-Familienministerium. Die beiden Ministerien unterstützen das gemeinsame Programm der DKJS und der Stiftung Mercator konzeptionell und erhoffen sich neue Erkenntnisse, die auch anderen Einrichtungen helfen sollen.

Winfried Kneip, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, erklärt: „Die 16 Teams, die im Zuge von ‚Bildung braucht Sprache‘ zusammenarbeiten, werden Strategien und Methoden entwickeln, die dann in ganz Nordrhein-Westfalen genutzt werden können. Damit legt das Projekt einen wichtigen Grundstein für eine durchgängige Sprachförderung in NRW.“

Bei ersten Arbeitstreffen vor den Sommerferien haben die teilnehmenden Einrichtungen bereits eine Bestandsaufnahme gemacht und Ziele formuliert. Nach der Auftaktveranstaltung startet nun die konkrete Umsetzung. Geplant sind zum Beispiel ein mehrsprachiges Geocaching-Projekt mit Kindern und Eltern sowie eine gemeinsame Lesenacht von Kita und Schule – mit Übernachtung und vielen Gute Nacht-Geschichten. Der Fokus des Programms liegt auf dem Übergang von der Kita in die Schule und der Zusammenarbeit der Erzieher und Lehrer mit den Eltern.

Mehr Informationen zum Programm und eine Übersicht der teilnehmenden Kitas und Grundschulen aus den Modellregionen Bonn, Herten, Mülheim und dem Kreis Warendorf finden Sie auf unserer Website: www.bildung-braucht-sprache.de

Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung vom 5.9.2014

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